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VHC wanderte im Fichtelgebirge
Wetteraukreis - Hirzenhain
Geschrieben von: Adolf Zeisberger Vogelsberger Höhen Club e.V.Zweigverein Hirzenhain
am: Samstag, 28. September 2019 um 11:22 - Gelesen: 2462 mal

Wandern im Naturpark Fichtelgebirge

Rund 1000 Quadratkilometer groß ist der Naturpark Fichtelgebirge. Ein weites Netz aus Wanderwegen bietet im gesamten Naturparkgebiet eindrucksvolle Naturerlebnisse. Kaum eine andere Region in Europa bietet dazu vergleichbare Möglichkeiten. Mehr als 600 Millionen Jahre Erdgeschichte werden hier lebendig in einzigartigen Geotopen und ganz besonders bei einer geführten Tour durch das Felsenlabyrinth „Luisenburg“.  

Sieben Tage waren Mitglieder und Freunde des VHC Hirzenhain unter Leitung von Adolf Zeisberger, der auch bei den Wanderungen als Wanderführer fungierte, unterwegs im Zentrum des Fichtelgebirges. Der idyllische in der Erlebnisregion gelegene Ort Bischofsgrün, eingerahmt von den beiden höchsten Erhebungen Nordbayerns, dem Schneeberg (1051m) und dem Ochsenkopf (1024m) war Ausgangspunkt von fünf Wandertouren   Der erste Wandertag führte ausgehend vom Puchtlers Hotel, in dem die 26 Wanderer gut untergebracht waren, auf dem 11 Kilometer langen zertifizierten Panoramaweg rund um Bischofsgrün. Die ersten Granitfelsen, die Hügelfelsen, wurden bestiegen mit einem Blick auf Bischofsgrün. Weiter führte die Tour hinauf zur Ochsenkopf-Sprungschanze und durch den Kletterwald hinab in das Tal des Weißen Main. An der Höhenklinik Bischofsgrün vorbei wanderte man weiter zu einem Park-ähnlichem Waldgebiet mit Teichen voll Seerosen, Springbrunnen und einem Panoramablick auf Bischofsgrün und den Ochsenkopf. An diesem schönen Rastplatz wurde die Mittagsrast eingelegt. Die Wanderung führte nach der Pause weiter, mit immer wieder grandiosen Ausblicken, zur Hohehaid und hinab nach Rangen und zur Glasermühle. Auf dem 720 Meter hohen Göhren war das Wanderziel fast erreicht. Vorbei an der Sportanlage wanderte die Gruppe hinab nach Bischofsgrün zu einer wohlverdienten Abschlussrast in einem Cafe.  Am zweiten Wandertag ging es mit dem Bus nach Wülfertsreuth. Die Panoramawanderung startete auf einer Höhe von 703 Metern mit weitem Ausblick ins westliche Vorland des Fichtelgebirges bis hin zum Döbraberg im Frankenwald. Durch eine schöne Landschaft, mit Ausblicken zum Ochsenkopf und Schneeberg, führte die Wandertour rund um Wülfersreuth, vorbei an einem Kräuter-Gärtlein, Fischteichen zu dem ehemaligen Forsthaus Eichig. Auf dem Wolfswanderweg ging es weiter zum Wolfsgarten mit Schutzhütte die zur Rast einlud. Der Wolfsgarten stellt eine Rekonstruktion einer Wolfsfanganlage wie sie aus dem 16.Jahrhundert bekannt sind mit zahlreichen Schautafeln mit Erklärungen dar. Nach der ausgiebigen Besichtigung der Anlage führte die Tour durch den Weiler Hirschhaid und Glasermühle zurück nach Bischofsgrün.  Am nächsten Wandertag fuhren die Reiseteilnehmer mit der Seilbahn hinauf zum sagenumwobenen und zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges dem Ochsenkopf mit 1024Metern. Der Fichtelgebirgs-Verein unterhält hier oben den „Asenturm“ einen Aussichtsturm, der von den Wanderern bestiegen wurde. Dank der hervorragenden Fernsicht genoss man tolle Blicke auf Bischofsgrün, den Schneeberg Fleckel und auf einen Großteil das Fichtelgebirge. Auf Wandersteigen ging es hinab zur Weißmainquelle. Die Quelle ist der Ursprung des Weißen Mains, des rechten und nördlichen Quellflusses des Mains. Markgraf Friedrich von Brandenburg ließ die Quelle 1717 in Granitblöcken fassen, die das Hohenzollern Wappen tragen. Die Quelle hat ihren Namen vom hellen, granitenen Untergrund, der den Fluss weißlich erscheinen lässt. Weiter führte die Wanderung zu der mächtigen Granit-Felsengruppe am Osthang des Ochsenkopfes den Weißmainfelsen. Der höchste Punkt liegt auf einer Höhe von 929m. Über Stufen und Leitern ging es hinauf zur Aussichtsplattform mit grandiosen Fernblicken. Auf dem Goetheweg führte die Tour auf verschlungenen Pfaden zum Waldrasthaus Karches, einem ehemaligen Forsthaus mit toller Lage an einem See. Nach einer Mittagsrast im Waldrasthaus ging es  auf urigen Waldpfaden weiter entlang des Flüsschens Weißer Main nach Bischofsgrün ins Hotel. Der nächste Tag bescherte den Reiseteilnehmern ein weiteres Highlight. Mit dem Bus ging die Fahrt nach Wunsiedel zu Europas größtem Felsenlabyrinth „Luisenburg“. Bei einer zweistündigen Führung durch das gigantische Granitsteinmeer mit riesigen Felsbrocken, Höhlen und Schluchten erlebten die Reiseteilnehmer eine einzigartige Landschaftskulisse in mitten des Fichtelgebirges. Danach führte eine kurze Wanderung auf dem Königin Luisenweg nach Bad Alexandersbad zu einem Einkehrschwung in einem Cafe bevor es mit dem Bus wieder zurück nach Bischofsgrün ging.      Die letzte Wanderung im Fichtelgebirge führte auf das Dach Frankens, hinauf zum Schneeberg mit 1051Metern. Mit dem Linienbus ging es von Bischofsgrün zur Haltestelle Fichtelberg. Hier startete die Wanderung hinauf zum Seehaus im Schneebergmassiv auf 922m. Nach einer kurzen Rast führte die Wanderung weiter zur Nußhardt. Der Nußhardt aus Kerngranit ist mit 972m ü.NHN. der dritt höchste Berg im Fichtelgebirge. Der Gipfelbereich mit Blockmeer und Felsburg wurde über eine Eisenleiter bestiegen mit Sicht auf den Ochsenkopf und den nahen Schneeberg mit seinem markanten Turm. Auf verschlungenen Waldpfaden wanderte die Gruppe weiter hinauf auf den Schneeberg. Hier befindet sich der Fernmeldeturm der Bundeswehr, einem Mahnmal an den Kalten Krieg. Der Gipfelbereich besteht aus einem Granitblockmeer und einer Felsburg, auf der das Aussichtstürmchen „Backöfele“ steht von dem man einen grandiosen Rundblick hatte. Nach einer Mittagsrast mit Verpflegung aus dem Rucksack wanderte man weiter auf dem Fränkischen Gebirgsweg vorbei am 1000 Meterstein zum 925 m hohen Haberstein. Der Gipfelbereich des Großen Haberstein ist eine gewaltige Felsburg aus Granit, die als Naturdenkmal unter Schutz steht. Auf dem europäischen Fernwanderweg E3 wanderte die Gruppe weiter bis zur Höhenklinik Bischofsgrün zur Bushaltestelle und mit dem Linienbus fuhr man zurück nach Bischofsgrün zum Hotel.  Die schönen und erlebnisreichen Wandertage im Fichtelgebirge waren wieder so schnell zu Ende.   Auf der Heimfahrt in die Heimatorte wurde Bayreuth besucht. Bei einer geführten Stadtbesichtigung erfuhren die Reiseteilnehmer viele Geschichten von Bayreuth. Alle waren begeistert von den vielen Sehenswürdigkeiten dieser Oberfränkischen Stadt.

 See am Waldrasthaus

 

 

 

 

 

 

 

WeißmainFelsen

 

 

 

 Felsenlabyrinth Luisenburg 


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Aktualisiert ( Samstag, 28. September 2019 um 11:33 )
 
 
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